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Yakin brachte die Wende PDF Print E-mail

Um dies gleich zu Beginn klar zu stellen: Ich bin kein Fan von H. Yakin - trotzdem oder besser noch - umsomehr kann ich ihn hier und jetzt loben!!!

60 Minuten lang sahen die Schweizer-Fussball-Fans gestern einen grottenschlechten Kick. Kaum Torschüsse, kaum Strafraumszenen. Oft kam es mir vor, wie wenn der 16er mit seiner magischen weissen Linie für die Schweizer wie eine Grenze ins Auslang währe, die man nur mit gültigen Papieren und wenn man ja nichts zu verzollen hat, übertreten darf. Das Spiel war echt zum Pennen - bis, ja genau - bis Hakan Yakin kam...

Unglaublich was dieser Spieler arbeitete, hervorragend - wie er seine Kameraden anspornte endlich nach vorne (das ist übrigens die andere Seite - sprich von seinem eigent Torman weg) zu spielen. Nun war Pfeffer drin! Die so lange vermissten Strafraumszenen sah man jetzt endlich - auch wenn wir es immer noch nicht schafften, das Tor zu treffen. Irgendwie zogen es die Schweizer Spieler vor, immer direkt dem honduranischen Torwart in die Arme zu spielen. Mit den beiden zusätzlichen Einwechslungen sah ich endlich ein Fussballspiel, wie man es sich von Beginn an erhofft...

Nun gut, hat jemand der Mannschaft vorgerechnet, dass sie eigentlich zwei Tore gebraucht hätte? Muss man dazu Mathematiker sein? Gewinnt man vielleicht Spiele im Schlaf und ich habe das bis heute noch nicht gemerkt? Wenn das so ist - dann sag ich nur noch: Gute Nacht Südafrika!

 

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